In Zeiten des Corona-Virus

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Aktuelle Ausgabe

 

Jeden Monat lesen Sie hier einen oder zwei ausgewählte Texte aus der aktuellen Ausgabe von Neue Wege.


Dezember 2020: "Weihnachtsmärchen" von Monika Kuhne (Menden)

Es war einmal vor langer, langer Zeit. Gute Geister lenkten die Geschicke der Erde, sodass es für den Menschen gut war. Als sich alle Geister nach langer Zeit trafen, meinten sie, es müsste mal etwas geschehen, was den Menschen eine Freude bereiten würde.

Da erzählte jemand, im Morgenland sei ein Kind geboren, das etwas ganz besonderes sein musste, denn alle, ob Mensch oder Tier, wanderten dorthin und brachten Geschenke. Wie sollen denn die Menschen alle da hin kommen? Der Weg ist weit und bis sie da sind ist das Kind schon groß. Das sahen alle ein, aber dann hatte einer von ihnen eine tolle Idee: Sie wollten einen besonderen Tag entstehen lassen, nur für das Kind. Doch wie soll das gehen und wie sollte das Kind davon erfahren? Da sagte ein Geist: „Fragen wir doch den Wind, der kann seine Wolken mit einer Nachricht und Glückwünschen zum Kind schicken.“ Alle waren begeistert. Doch vorher musste geklärt werden, welcher Tag es sein sollte, denn der musste freigehalten werden. Also gingen sie zum Frühling – einem rechten Heißsporn – und fragten ihn. Doch der winkte ab: „Schaut genau hin, was ich alles machen muss. Ich muss zusehen, das die Erde aufgelockert wird, damit die Blümchen durchkommen. Es muss gepflanzt werden, die Sträucher und Bäume müssen mit Saft versorgt werden. Bäche und Flüsse müssen aufgetaut werden und ich muss mich nebenbei bei Frau Sonne noch um ein paar warme Strahlen bemühen. Da habe ich auch nicht eine Minute Zeit und außerdem sind meine müden Glieder noch steif vom Winter.“


Das sahen die Geister ein, denn sie fanden den Frühling auch ein wenig zu jung für eine solch große Aufgabe. Sie zogen weiter und kamen zu Frau Sommer, die winkte ebenfalls ab: „Ich habe totalen Stress, zunächst muss ich das aufholen, was der Frühling versäumt hat und ich muss für gutes Wetter sorgen, damit Blumen, Sträucher und Bäume ihre Früchte entwickeln können. Ich muss mich mit dem Wind gut stellen und der Regen ist auch nicht zu vergessen. Nein, ich habe keine Zeit.“ Und sie sauste davon. Beim Herbst angekommen winkte der ihnen schon von Weitem zu: „Erntezeit, Erntezeit meine Lieben. Was ich alles machen muss, damit Mensch und Tier keine Not leiden, an ausruhen ist nicht zu denken.“      Mutlos machten sie sich auf zum strengen und gefürchteten Herrn Winter, der sagte: „Ihr wisst wohl, wie anstrengend meine Arbeit ist und außerdem muss ich ja noch auf Väterchen Frost achten. Da sagte das zarte Fräulein Zeit: „Lieber Herr Winter, ich könnte dir helfen. Du beschwerst dich doch immer, das du nur weiß bist. Lass es uns für den Dezember planen und ich lade meine Freunde, die Sterne ein.“ Das hatte eine kleine Tanne gehört und sie erzählte daraufhin ganz aufgeregt von ihrem Traum: Sie sei das ganze Jahr über grün geblieben und Menschen sind an ihr vorbei gegangen und hätten sie mit Äpfeln und Nüssen geschmückt. Einen hatten die Geister vergessen und das war der Herr der Nacht, der sagte: „Wenn es besonders schön sein soll, dann macht es in der Dunkelheit.“ Die kleinen Sterne riefen: „Wir putzen unsere Strahlen, das sie nur so blinken.“ Die Sonne sagte: „Ein paar kleine Strahlen, nicht zu warm, könnte ich auch schicken, dann leuchtet der Schnee und  funkelt wie Diamanten.“ Der Herr der Winde wollte inzwischen nach diesem besonderen Stern Ausschau halten. Die Wolken, sie pusteten sich mächtig auf, denn sie sollten dem kleinen Kind die Botschaft übermitteln. Als alles durchgeplant war, waren alle hoch zufrieden und freuten sich auf die Gesichter der Menschen. Und alles traf genau so ein, wie sie es sich gewünscht hatten. Und siehe da: Die meisten Menschen gehen mit einem Lächeln durch die Weihnachtszeit und wenn sie nicht so hektisch sind und den Sinn der Weihnacht nicht vergessen haben, dann haben die guten Geister alles richtig gemacht.


Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes neues Jahr.

 

Hinweis zum Urheberrecht

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